Mit nur drei ÖSV-Athleten ging es in Frankreich in die Entscheidung – und dort lief es ebenfalls nicht nach Wunsch. Am Ende belegte Fabio Gstrein als bestes rot-weiß-rotes Ski-Ass Platz 14. Auf Rang eins jubelte Clement Noel, der mit zwei Mal Laufbestzeit eine Klasse für sich war. Zweiter wurde der Schwede Kristoffer Jakobsen mit 1,40 Sekunden Rückstand vor dem Kroaten Filip Zubcic. Österreichs Hoffnungen ruhten auf Manuel Feller, der als Fünfter in die Entscheidung gibt – doch er fädelte ein und schied aus.
"Natürlich ist Enttäuschung da, ausfallen tut keiner gerne. Ein Einfädler kann im Slalom natürlich immer passieren. Es waren heute keine einfachen Verhältnisse, in beiden Durchgängen schattig", meinte Feller. Doch das Gefühl auf der Piste stimmt ihn optimistisch: "Es war erst der erste Slalom in dieser Saison, die Form passt. Der Speed ist da, man muss den Kopf nicht in den Sand stecken."
Außer Gstrein und Feller schaffte es noch Christian Hirschbühl in den zweiten Durchgang, wo er aber weiter an Boden verlor und das Rennen nur auf dem 21. Platz beendete. Schon im ersten Durchgang scheiterten Michael Matt, Marco Schwarz, Johannes Strolz, Dominik Raschner und Joshua Sturm.
Als nächstes Herren-Skirennen steht am Freitag der Super-G in Gröden auf dem Programm. Der nächste Technik-Bewerb steigt dann am Sonntag, da ist der Riesenslalom in Alta Badia angesetzt.