Wintersport

Sensationssieg in Kranjska-Gora-RTL, wieder ÖSV-Abfuhr

Die Sensation ist perfekt. Valerie Grenier krönte sich im Riesentorlauf von Kranjska Gora überraschend zur Weltcupsiegerin. 
Heute Redaktion
07.01.2023, 08:57
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Die 26-jährige Kanadierin lag auf dem eisig präparierten Podkoren bereits nach dem ersten Durchgang sensationell in Führung, behielt auch in der Entscheidung die Nerven und raste mit zwei Laufbestzeiten zu ihrem ersten Weltcuperfolg. Zuvor waren zwei vierte Plätze die besten Ergebnisse der Kanadierin. 

Marta Bassino aus Italien katapultierte sich in der Entscheidung als Zweite noch aufs Stockerl, machte zwei Plätze gut (+0,37), eine Drei-Plätze-Aufholjagd brachte die Slowakin Petra Vlhova in der Entscheidung noch auf Rang drei (+0,40).

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Shiffrin verpasst Rekord

Mikaela Shiffrin hat derweil die erste Chance, den Sieg-Rekord ihrer Landsfrau Lindsey Vonn zu knacken ausgelassen. Die US-Amerikanerin verlor in beiden Läufen im Zielhang viel Zeit und wurde schließlich ex aequo mit der Französin Coralie Frasse Sombet Sechste (+1,33). Shiffrin hält bei 81 Weltcup-Erfolgen, mit dem nächsten Triumph zieht die 27-Jährige mit Vonn gleich. Rekordhalter Ingemar Stenmark ist mit 86 Weltcupsiegen auch nur noch fünf Erfolge entfernt.

ÖSV-Stars wieder weit zurück

Beste Österreicherin war – wie zuletzt beim Slalom in Zagreb – Franziska Gritsch. Die 25-Jährige nahm im zweiten Durchgang volles Risiko, machte mit einer starken Fahrt immerhin sechs Plätze gut und fuhr noch auf den zwölften Rang (+2,06). Damit schrammten Österreichs Damen haarscharf am schlechtesten Ergebnis der Saison vorbei, das waren zwei 14. Plätze durch Elisabeth Kappaurer und Katharina Liensberger. Ricarda Haaser verbesserte sich in der Entscheidung um sieben Plätze, fuhr auf Rang 14 (+2,18), Stephanie Brunner hielt ihren 18. Rang (+2,57).

Punkte gab es noch für Liensberger, die im zweiten Lauf patzte und fünf Plätze verlor, schließlich 21. wurde (+2,81). Nina Astner holte als 26. erstmals in ihrer Karriere Weltcup-Punkte (+3,47), Ramona Siebenhofer wurde 29. und damit Letzte (+4,39).