2:1! Erst "Ibrahimovic-Tor" von Kara erlöst Rapid

Ercan Kara erzielt das sehenswerte 2:1 gegen St. Pölten.
Ercan Kara erzielt das sehenswerte 2:1 gegen St. Pölten.Gepa
Der SK Rapid musste trotz drückender Überlegenheit gegen St. Pölten zittern. Erst das Weltklasse-Tor von Ercan Kara brachte den Sieg.

Der verschwenderische Auftritt von Rapid blieb unbestraft! Die Hütteldorfer siegten am Mittwochabend in der 14. Runde der Bundesliga in Wien mit 2:1 gegen den spusu SKN St. Pölten. Die Hausherren waren dabei das dominante Team, spielten sich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten heraus. Sie scheiterten aber ein ums andere Mal an der eigenen Genauigkeit oder Keeper Christoph Riegler.

Es brauchte einen offensiven Geniestreich von Stürmer Ercan Kara, der in der 66. Minute nach Flanke von Thorsten Schick das Siegestor nach einer akrobatischen Verrenkung erzielte (siehe Foto). Solche Traumtore ist man sonst von Milan-Superstar Zlatan Ibrahimovic gewohnt.

Weil Leader Red Bull Salzburg im Parallelspiel die SV Ried mit 3:0 besiegte, bleibt Rapid mit einem Punkt Rückstand Zweiter.

Früher Schock, fehlende Präzision

Das Spiel fand mit einem Tag Verspätung statt. Das dichte Schneetreiben hatte am Dienstag für eine Absage gesorgt – zu hohe Verletzungsgefahr. Die Gäste mussten die, nicht allzu lange, Reise am Mittwoch ein zweites Mal antreten. Rapid wirkte von Beginn an frischer. Die Wiener übernahmen das Kommando, hätten in der Anfangsphase nach der Doppelchance von Ercan Kara und Christoph Knasmüller in Führung gehen müssen, scheiterten aber an Christoph Riegler. Die beiden Angreifer sollten im Verlaufe des Spieles noch viele Male in aussichtsreichen Positionen zum Abschluss kommen, die St. Pöltener sie nie in den Griff bekommen.

Im Gegenzug waren es zunächst aber die Gäste, die aus dem Nichts das 1:0 erzielten. Alexander Schmidt lief alleine auf Rapid-Keeper Richard Strebinger, seit Ende der Winterpause wieder die Nummer 1, zu. Der Schlussmann ließ sich ausspielen, Schmidt schoss ins leere Tor ein (14.).

Der frühe Schock brachte die Grün-Weißen nicht aus dem Konzept. Kurz nach dem Torjubel des SKN verwertete Knasmüllner eine Stojkovic-Flanke zum Ausgleich (16.).

Das Flankenspiel Rapids stellte St. Pölten vor große Probleme. Kara und Knasmüllner und Schick ließen beste Chancen auf die Führung liegen. Am Spielfilm änderte auch die Pause nichts. Rapid drückte, spielte sich eine Vielzahl an Chancen heraus. Oft waren die Außenspieler Schick und Maximilian Ullmann Ausgangspunkt starker Angriffe. Am Ende hieß der Sieger aber stets Riegler.

Das Traumtor

Bis zur 66. Minute. Schick brachte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum. Kara, mit dem Rücken zum Tor, nahm das Spielgerät volley aus knapp zwei Metern Höhe mit dem rechten Fuß, ließ Riegler bei dem schwersten all seiner Abschlüsse keine Chance. Es war das achte Saisontor des Stürmers.

Rapid schloss 20 Mal ab, verbuchte 64 Prozent Ballbesitz, musste aber bis zum Schluss um seine drei Punkte zittern. Die gingen aufgrund der spielerischen Überlegenheit in Ordnung. Wermutstropfen: Kapitän Dejan Ljubicic verletzte sich in der Schlussphase nach einem Foul eines Gegenspielers und musste ausgewechselt werden.

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