LASK besiegt Wolfsberg, Sturm schlägt Wattens

Der LASK bezwingt den WAC.
Der LASK bezwingt den WAC.Gepa
Der LASK setzt sich gegen Wolfsberg durch, bleibt als Dritter an Rapid dran. Sturm festigt Platz vier mit einem Sieg über Wattens.

2:1! Der LASK kehrte am Sonntag am zweiten Spieltag der Meisterrunde nach zwei Niederlagen in Serie auf die Siegerstraße zurück. In Pasching besiegten die Linzer den Wolfsberger AC durch ein Elfmeter-Tor von Philipp Wiesinger. Er hatte zuletzt bei der Pleite bei der WSG Tirol vom Punkt verschossen, sein Team heuer nur die Hälfte seiner Strafstöße verwertet. Vor dem Spitzenspiel Rapid gegen Salzburg (17 Uhr, "Heute"-Liveticker) beträgt der Rückstand auf die Hütteldorfer einen Punkt, auf Leader Salzburg fünf Zähler.

Sturm rang im Parallelspiel Wattens mit 3:2 nieder. In der ersten Hälfte präsentierten sich die Blackys dominant, ließen Chancen auf eine deutliche Führung aus, mussten so bis zum Schlusspfiff um ihren Sieg zittern. Die WSG, zuletzt in fünf Ligaspielen in Folge ungeschlagen, konnte ihren Erfolgslauf in Graz nicht fortsetzen, liegt zwischen Sturm und Wolfsberg auf Rang fünf der Meistergruppe.

LASK bricht "Elfer-Fluch"

In Pasching gingen beide Teams angeschlagen an den Start. Der LASK hatte den Start in die Meisterrunde beim 0:2 gegen Wattens verpatzt. Wolfsberg war mit 1:8 gegen Rapid untergegangen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Reinhold Ranftl brachte die Linzer in Minute 28 in Führung.

Ein Traumtor von Thorsten Röcher brachte die Kärntner in der zweiten Hälfte zurück (70.). Der Ex-Sturm-Star lupfte den Ball technisch fein über Teamkeeper Alexander Schlager hinweg ins linke Kreuzeck.

Weil Nemanja Rnic ungestüm in einen Zweikampf im eigenen Strafraum ging, Philipp Wiesinger anders als in Tirol den folgenden Elfmeter souverän verwertete, durfte der LASK noch über den Heimsieg jubeln (78.).

Sturm mit Zittersieg

Juve-Leihgabe Nikolai Baden Frederiksen brachte die WSG Tirol in Graz früh in Führung (15.). Der Däne spielt seit Monaten in Höchstform. In den Anfangsminuten sah es so als, als könne er sein Team zu einer weiteren Überraschung führen. Zur Erinnerung: Ohne den Zwangsabstieg von Mattersburg (Insolvenz) hätte Wattens die Liga verlassen müssen. Rund zehn Monate später hätte in Graz ein Sieg für den Sprung auf Platz vier gereicht.

Daraus wurde am Sonntag nichts, weil Sturm nach dem Schock des Gegentreffers aufdrehte. Jakob Jantscher schnürte einen Doppelpack (17., 23.), Stefan Hierländer stellte auf 3:1 (33.).

Wattens drohte durch rollende Angriffe der Steirer unter die Räder zu kommen. Das Team von Trainer Thomas Silberberger fing sich aber und fand nach dem Seitenwechsel wieder zurück in die Partie. Frederiksen erzielte den Anschlusstreffer (71.). Sturm musste in der Schlussphase um seinen Sieg zittern.

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