Der an Nummer eins gesetzte Niederösterreicher hatte sich im Viertelfinale dem spanischen Weltranglisten-13. nach 2:25 Stunden mit 6:7 (3), 6:2 und 4:6 geschlagen geben müssen. Thiem wackelte vor allem im entscheidenden dritten Satz mit seinem Service, konnte sein druckvolles Vorhand-Spiel nicht aufziehen.
Im Halbfinale bekommt es der Spanier nun mit Doha-Titelverteidiger Andrej Rublew zu tun. De Russe hat in Doha noch kein einziges Spiel bestritten, profitierte durch die Rückenverletzung von Marton Fucsovics zum zweiten Mal vom Nichtantritt seines Gegners. Thiem schlägt nun in Dubai auf.
Im ersten Satz hatte Thiem früh zugeschlagen, sich den Aufschlag des Spaniers zum 2:1 geholt. Doch der groß aufspielende Bautista Agut kam sofort zum Re-Break, ließ sich auch durch einen Sturz beim Stand von 3:2 nicht aus dem Konzept bringen. Der 32-Jährige war weggerutscht, hatte sich den Knöchel verdreht, spielte aber weiter. Und hatte im Tie-Break das bessere Ende für sich. Mit vier Punkten in Folge zog der Spanier auf 4:1 davon, nützte seinen ersten Satzball - 7:3.
Auch im zweiten Durchgang hatte Österreichs Nummer eins das frühe Break eingefahren, schnell auf 2:0 gestellt. Doch der Weltranglisten-13. glich neuerlich zum 2:2 aus. Danach dominierte Thiem die Partie mit variantenreichem Spiel, holte sich mit zwei Breaks am Stück den zweiten Satz - 6:2.
Im dritten Durchgang hatte der Österreicher dann mit dem eigenen Aufschlag zu kämpfen, ließ in den ersten drei Aufschlagspielen Breakbälle zu. So geriet Österreichs Nummer eins mit einem Break 0:1 in Rückstand, glich sofort aus, und schenkte den Aufschlag zum 2:3 ab. Den Vorsprung gab der Spanier nicht aus der Hand, machte das Match mit 6:4 zu, jubelte laut "Vamos".