Sensation! Gasly gewinnt Chaos-Grand-Prix von Monza

Emotionen pur bei Alpha Tauri.
Emotionen pur bei Alpha Tauri.Picturedesk
Sensation in Monza! Pierre Gasly feiert seinen Premierensieg. Er siegt vor Sainz und Stroll. Hamilton scheitert an einer Strafe, Ferrari mit Debakel.

Gänsehaut pur! Pierre Gasly ist der strahlende Sieger des Grand Prix von Monza. Der 24-jährige Franzose siegte sensationell im Alpha Tauri. Es war sein erster Triumph im 55. Formel-1-Rennen. Er profitierte von einen Renn-Unterbruch nach dem schweren Crash von Charles Leclerc (mehr dazu weiter unten).

Gasly: "Ich bin sprachlos. Mein erster Sieg. Es ist surreal." Wie es ist, für ein italienisches Team in Italien zu siegen: "Es ist unglaublich!"

Gasly schlug den Spanier Carlos Sainz im packenden Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg. Der McLaren-Pilot lamentierte: "Eine Runde mehr, und ich hätte ihn gehabt." Sein Fazit: "Einen normalen zweiten Platz hinter Lewis Hamilton hätte ich natürlich mit Kusshand genommen. Jetzt wäre mehr drin gewesen."

Der Kanadier Lance Stroll komplettierte das Sensations-Podium im Racing Point.

Mercedes patzt doppelt

Die Dominatoren von Mercedes starteten aus der ersten Reihe. Weltmeister Lewis Hamilton hatte bis zu einer Safetycar-Phase an der Spitze alles im Griff. Sein Team übersah die Sperre der Boxengasse, holte ihn zum Stopp rein. Die Folge: Eine Zehn-Sekunden-Strafe, die ihn ans Ende des Classements durchreichte. Hamilton wurde Siebenter.

Sein Kollege Valtteri Bottas (Fünfter) startete schlecht und kam in Folge nie richtig mit dem Auto zurecht. Er beschwerte sich über das Teamradio: "Wie soll ich mit diesem Motorenmodus ein Rennen Fahren? Ein Witz!"

Ferrari-Debakel sorgt für Chaos

Noch schlechter erging es den Ferraris beim Heimrennen. Sebastian Vettel startete nach dem verpatzten Qualifying an Position 17 und schied nach nur acht Runden wegen eines Bremsdefekts aus. Sein Kollege Charles Leclerc flog am Ausgang der Parabolika ab und schlug hart im Reifenstapel ein. Der Monegasse blieb unverletzt.

Sein Unfall sorgte nach der angesprochenen Safetycar-Phase für eine rote Flagge. Der folgende Re-Start würfelte das Feld wild durcheinander und ermöglichte ein Endergebnis, mit dem vor dem Rennen keiner gerechnet hatte.

Abschied von Williams

Spezielle Funksprüche gab es nach dem Rennen von George Russell und Nicholas Latifi. Die beiden Williams-Piloten bedankten sich rührend bei der Teamchefin Claire Williams nach deren letzten Grand Prix. Der Traditions-Rennstall wurde verkauft, der Teamname wird bestehen bleiben. Claire Williams kämpfte nach den Worten ihrer Piloten mit den Tränen.

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