Fussball

0:2 gegen Vitesse! Rapid-Aus in der Conference League

Rapid Wien hat den Sprung ins Achtelfinale der neu geschaffenen Conference League verpasst, verlor bei Vitesse Arnheim mit 0:2.
Heute Redaktion
24.02.2022, 19:49

ÖFB-Legionär Adrian Grbic mit dem 1:0-Führungstreffer in der dritten Minute und Matus Bero mit dem Tor zum 2:0 (19.) fixierten früh den Einzug der Niederländer ins Achtelfinale. Für Rapid war der 2:1-Heimerfolg aus dem Hinspiel zu wenig. Damit sind die Hütteldorfer aus dem internationalen Geschäft ausgeschieden.

Vitesse mit Ex-Austria-Coach Thomas Letsch an der Seitenlinie erfährt derweil bereits am Freitag den Achtelfinal-Gegner.

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Vitesse-Blitzführung

Beim Gastspiel in Arnheim bot Rapid-Coach Ferdinand Feldhofer vor 13.000 Fans eine Dreierkette mit Emmanuel Aiwu, Kevin Wimmer und Martin Moormann auf, vertraute auf Niklas Hedl als Ersatz für den weiterhin nicht fitten Paul Gartler im Tor und stellte Yusuf Demir als Offensiv-Gestalter ins zentrale Mittelfeld.

Allerdings sah die grün-weiße Dreierkette bereits in der dritten Spielminute so richtig alt au, wurde mit einem einfachen Pass ausgehebelt. Eli Dasa schickte ÖFB-Teamkicker Grbic ins Loch, Aiwu und Thorsten Schick hoben das Abseits auf. Die Chance ließ sich der 25-Jährige nicht nehmen, schoss zum 1:0 ein.

Niederländer eiskalt

In der 19. Minute musste Hedl neuerlich hinter sich greifen. Bero legte das 2:0 nach. Wieder kam der weite Assist von Dasa, wieder stand die Dreier-Abwehr nicht auf einer Linie, Aiwu hob neuerlich das Abseits auf. Eine noch deutlichere Führung für die überlegenen Niederländer verpasste der ehemalige WSG-Tirol-Legionär Nikolai Baden Frederiksen (27., 38.).

Kaum Gefahr von Rapid

Und Rapid? Die Hütteldorfer hatten zwar mehr Ballbesitz, blieben über weite Strecken allerdings ungefährlich. Robert Ljubicic vergab in der 17. Minute den 1:1-Ausgleich, scheiterte an einem bärenstarken Reflex von Keeper Jeroen Houwen.

Mit den Einwechslungen von Koya Kitagawa für Demir und Christoph Knasmüllner für Schick (57.) wurden die Grün-Weißen offensiver. Bei einem Freistoß von Marco Grüll segelte Aiwu in der 61. Minute nur um Zentimeter am Ball vorbei.

Vitesse verpasst dritten Treffer

Vitesse verlagerte sich derweil auf Konter. Und setzte immer wieder brandgefährliche Nadelstiche, verpasste in einer Doppelchance in der 70. Minute die endgültige Entscheidung. Grbic scheiterte zunächst an Hedl, den Dasa-Nachschuss blockte Kapitän Srdjan Grahovac noch vor der Linie. Danilho Doekhi verzog in der 75. Minute. Der vermeintliche dritte Treffer der Niederländer durch Jacob Rasmussen zählte nach einer Abseitsstellung nicht (77.).

Im Finish gab dann Philipp Schobesberger nach über zwei Jahren sein Comeback für die erste Mannschaft. Doch auch der pfeilschnelle Flügelflitzer konnte nicht für Gefahr sorgen. Vitesse hatte in den letzten Minuten keine Probleme, den klaren Sieg über die Zeit zu bringen. Damit ist die grün-weiße Reise durch Europa zu Ende.