Alle Jahre wieder kommt der Coca-Cola-Weihnachtstruck. In der englischen Stadt Liverpool könnte der Tourstopp des Getränkeherstellers aber ausfallen. Die Liberal-Demokratische Partei fordert ein Verbot, weil immer mehr Menschen übergewichtig sind.
Übergewicht in der Bevölkerung
In einem Brief an die Geschäftsleitung des Einjaufszentrums Liverpool One schreibt Liberaldemokrat Richard Kemp: "Der Besuch von Coca-Cola sollte nicht stattfinden. Sie müssen sich nur umschauen und werden sehen, dass sich Liverpool in einer Epidemie der Fettleibigkeit befindet - 30 Prozent unserer Elfjährigen sind übergewichtig, fünf Prozent klinisch. Bis zu 60 Prozent unserer Erwachsenen sind übergewichtig."
In sozialen Medien hagelt es Kritik. User auf Twitter und Facebook sind empört und fordern, dass die Veranstaltung wie geplant stattfindet.
Coca-Cola: "Moment der Freude"
In einer Stellungnahme erklärt der Coca-Cola-Konzern, dass der Weihnachtstruck "einen Moment der Freude" in die Vorweihnachtszeit bringt: "Die Tour befindet sich nun in ihrem siebten Jahr und jedes Jahr erhalten wir hunderte Anfragen, die Stadt zu besuchen." Man werde 150-Milliliter-Dosen verschenken, neben der klassischen Zucker-Variante auch die Diät-Versionen.
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(lu)