Der USV Neulengbach ist in der kommenden Saison nicht mehr Teil der Frauen-Bundesliga. Wie die Liga am Mittwoch bestätigte, erhielt der frühere Serienmeister keine Lizenz für 2026/27.
Das Aus kommt nicht überraschend. Der Klub hatte bereits in der Vorwoche angekündigt, ein Insolvenzverfahren zu beantragen. Jetzt geht dadurch wohl eine Tür für den SK Rapid auf.
Erstmals wurde für die Frauen-Bundesliga ein eigenes Lizenzierungsverfahren durchgeführt. Zehn Vereine bekamen grünes Licht – darunter neun aktuelle Bundesligisten sowie Zweitligist Rapid.
Damit rückt der Aufstieg der Hütteldorferinnen in greifbare Nähe. In der 2. Liga liegt Rapid nach 17 von 22 Runden nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Krottendorf. Die Wildcats erhielten allerdings keine Lizenz für die Bundesliga.
Rapids Frauenteam wurde im Juni 2022 gegründet.
Auch international gab es Entscheidungen: Austria Wien, St. Pölten, Sturm Graz, Red Bull Salzburg, Altach und die Vienna wurden für UEFA-Bewerbe zugelassen.