Lkw-Abbiegeassistent wird Thema im Parlament

Die Petition für die Ausstattung von Lkw mit Abbiegeassistenten hat nach nur einer Woche mehr als 34.000 Unterstützer. Das Thema soll im Parlament behandelt werden.
"Leben retten im toten Winkel: Verpflichtende Abbiegeassistenten für LKWs jetzt" – so die Forderung der Eltern eines neunjährigen Buben, der auf seinem Schulweg in Wien am 31. Jänner von einem Lkw angefahren und getötet wurde.

Die von den Eltern initiierte Petition hat nach einer Woche bereits mehr als 34.000 Unterstützer. Der SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried kündigte deshalb noch am Sonntag an, am Montag mit allen Parteien über das Thema sprechen zu wollen, um bestenfalls in einem gemeinsamen Entschließungsantrag die Einführung von Abbiegeassistenten im Parlament zu beschließen.

Angestrebt wird eine verpflichtende Ausrüstung neuer und die Nachrüstung schon zugelassener Lkw. Die Fahrer sollen mit moderner Technik auf querende Fußgänger außerhalb des Sichtfelds aufmerksam gemacht werden.

Auch die Wirtschaftskammer und die Gewerkschaft haben sich nach dem tragischen Unfall für Abbiegeassistenten ausgesprochen. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) hatte ebenfalls seine Unterstützung zugesagt.

Unfälle vermeidbar

Am Sonntag finden in Wien an mehreren Kreuzungen unter dem Titel "Leben retten im toten Winkel" Mahnwachen statt. Laut Angaben auf der Webpage der Petition wurden 2018 in Österreich 14 Menschen bei Unfällen mit Lkw getötet. "Laut Unfallforschung der Versicherer könnten LKW-Abbiegeassistenten und Totwinkelwarner 60% dieser schweren Unfälle verhindern", heißt es weiter.

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