Da ging den burgenländischen Polizisten im wahrsten Sinne des Wortes ein dicker Fisch ins Netz. An der Grenze zu Ungarn stoppten die Beamten einen 38-Tonner und merkten schnell, dass der Fahrer nicht ganz nüchtern sein kann. Doch das war erst der Anfang!
Der 53-jährige Ungar war am Montag Richtung Österreich unterwegs, kam aber, nachdem die Polizei auf ihn aufmerksam wurde, nicht mehr weit. Der Lkw-Fahrer hatte nicht nur 1,18 Promille Alkohol im Blut - obwohl in Ungarn nur 0,1 Promille erlaubt sind - er war auch schon viel zu lange ohne Pause unterwegs. Das ganze kombiniert mit seinem Riesengefährt, machte den Ungarn zur tickenden Verkehrsbombe.
Als die Beamten ihn in Nickelsdorf befragten, zögerte der 53-Jährige nicht, den Polizisten zu sagen, dass das nicht sein erstes Intermezzo mit der Polizei war. Schon im Vorjahr sei er angehalten worden, damals wegen technischer Mängel an seinem Brummi. Damals musster er 1.000 Euro hinblättern, gelernt hat er nicht allzuviel daraus. Nun ist zum Glück sein Führerschein weg, der Fahrer kann also ausnüchtern, ohne zur Gefahr zu werden.
Tiroler Pkw-Lenker mit 3 Promille
Mit beachtlichen 3,38 Promille Alkohol im Blut ist ein 37-jähriger Tiroler in der Nacht auf Dienstag von der Polizei in Mayrhofen im Zillertal aus dem Verkehr gezogen worden. Eine Polizeistreife beobachtete den Außerferner dabei, wie er kurz vor 00.30 Uhr seinen Wagen vor einem Lokal starten wollte. Er wurde angezeigt und ihm wurde der Führerschein abgenommen.