Lkw hing am Sölkpass fest, Lenker übernachtete

Ein türkischer Lkw-Lenker ignorierte am Donnerstag ein Fahrverbot und blieb auf dem verschneiten Sölkpass in der Obersteiermark hängen. Er übernachtete im Führerhaus, das Fahrzeug wurde am Freitag abgeschleppt.

Der Kraftfahrer war am Donnerstag gegen 18 Uhr mit seinem Sattelzug von Schöder kommend auf der seit 30. Oktober gesperrten Sölkpassstraße unterwegs. Der 49-Jährige hatte scheinbar nur Augen für sein Navigationsgerät und fuhr an drei Winter-Fahrverbotstafeln vorbei. Es kam wie es kommen musste - auf 1.600 Meter Seehöhe war Endstation.

Trotz Winterreifen und Schneeketten gab es im zwanzig Zentimeter hohen Neuschnee kein Vorankommen mehr. Wegen schlechten Handy-Empfangs übernachtete der Fahrer im Laster und meldete sich erst am Freitag gegen 10.00 Uhr bei der Polizei. Des Deutschen nicht mächtig, konnte er aber nicht genau beschreiben, wo er sich befand.

Eine Streife machte sich auf die Suche, musste aber noch vor der Passhöhe umkehren. Die um Hilfe gebetene Straßenmeisterei entdeckte schließlich den Lkw etwa einen Kilometer vor der Passhöhe. Das Schwerfahrzeug wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Schöder abgeschleppt, nachdem die Straße geräumt worden war.

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