Lkw-Lenker drohte nach Unfall Stromschlag

Brenzliger Unfall am Donnerstag in der Steiermark: Ein Sattelschlepper kippte und riss eine Stromleitung um, die den Fahrer im Wagen "gefangen hielt".

Am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr kippte ein Sattelschlepper zwischen Gleisdorf und Pischelsdorf von der B54. Schuld war die schneenasse Fahrbahn.

Der Unfall verlief prinzipiell glimpflich, wäre da nicht die Stromleitung gewesen, die der tonnenschwere Lkw beim Sturz in den Graben umriss. Die Drähte kamen direkt auf dem Fahrzeug zu liegen.

Stromschlag-Gefahr

Wäre der Fahrer sofort ausgestiegen, hätte ihn der Stromschlag der 20kV-Leitung wahrscheinlich getötet. Er hatte großes Glück, dass in einem der nachkommenden Fahrzeuge mehrere Mitarbeiter des regionalen Stromversorgers saßen.

Sie warnten den Mann und sorgten dafür, dass der Strom ausgeschalten wird. Zwar gab es für die Zeit in Pischelsdorf einen Stromausfall, der Lkw-Fahrer konnte dafür unverletzt aus dem Fahrzeug klettern.

Mit einem Kran richteten 35 Florianis der Freiwilligen Feuerwehren Pischelsdorf und Neudorf-Großpesendorf den Sattelzug wieder auf. Die Unfallstelle musste zwischen 13 und 15 Uhr komplett gesperrt werden.

Polizei, Notarzt, Rotes Kreuz und das Energieversorgungsunternehmen waren ebenfalls vor Ort. (red)

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