Österreich

Lkw mit 20 t Putenfleisch verunglückt - A1 gesperrt

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:51

Auf der Westautobahn (A1) zwischen Melk und Pöchlarn ist am Dienstag in der Früh ein mit Putenfleisch beladener Sattelzug verunglückt. Die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Der Lenker erlitt laut "Notruf NÖ" leichte Verletzungen. Er wurde ins Landesklinikum Melk transportiert. In der Steiermark kippte am Montag ein Transporter auf dem Weg zum Schlachthof um und verlor Schweine.

Auf der Westautobahn (A1) zwischen Melk und Pöchlarn ist am Dienstag in der Früh ein mit Putenfleisch beladener Sattelzug verunglückt. Die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Der Lenker erlitt laut "Notruf NÖ" leichte Verletzungen. Er wurde ins Landesklinikum Melk transportiert. In der Steiermark kippte am Montag ein Transporter auf dem Weg zum Schlachthof um und verlor Schweine.

Der Unfall hatte sich kurz vor 6.00 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Salzburg bei Straßenkilometer 86 ereignet, berichtete Philipp Gutlederer von "Notruf NÖ". Dem Sprecher zufolge war der Sattelzug aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn geraten und hatte sich auf der Böschung überschlagen. Das Schwerfahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Der Lenker befreite sich selbst.

Laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger hatte der ungarische Kühltransporter 20 Tonnen Putenfleisch transportiert. Die Kisten mit der Ware wurden in Container umgeladen. Zur Bergung des Schwerfahrzeugs werde die A1 zwischen Melk und Pöchlarn zur Gänze gesperrt werden müssen, sagte Resperger.

Mega Stau auf A1

Nach dem Unfall, bei dem auch mehrere hundert Liter Diesel aus dem Tank des Schwerfahrzeugs ausgeflossen sind, waren der Pannenstreifen und zum Teil die erste Fahrspur der A1 durch die Kisten mit dem Fleisch blockiert. Auf der A1 bildete sich rasch ein kilometerlanger Rückstau. Es werde davon ausgegangen, dass die Aufräumarbeiten längere Zeit in Anspruch nehmen, sagte Gutlederer.

Das Schwerfahrzeug wurde im Laufe des Vormittags aufgestellt, berichtete Alexandra Vucsina-Valla von der Asfinag auf Anfrage. Gegen 11.00 Uhr war nur eine Fahrspur Richtung Salzburg frei. Am späten Vormittag erreichte der Stau im Bereich der Unfallstelle eine Länge von etwa sechs Kilometern. Ob wegen des ausgeflossenen Treibstoffs auch Erdreich abgetragen werden muss, stand der Asfinag-Sprecherin zufolge vorerst nicht fest.

Drei Feuerwehren waren mit etwa 40 Mann im Einsatz. Auch das schwere Kranfahrzeug der FF St. Pölten wurde angefordert.

Tranpsorter verlor Schweine

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde Montagfrüh die Feuerwehr Heiligenkreuz gerufen: Eine Transporter, der auf dem Weg zum Schlachthof war, kippte um, die darauf geladenen Schweine stürzten auf die Straße und ergriffen die Flucht, sie mussten wieder eingefangen werden.

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