Lkw-Reifenplatzer verursachte schweren Verkehrsunfall

Am Samstagvormittag kam es in Engerwitzdorf in Oberösterreich auf der Mühlkreisautobahn A7 zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Lkw krachte mit einem Pkw zusammen. Dabei kippte der Lkw-Anhänger um und verteilte 26 Tonnen Schotter auf allen Fahrstreifen der Autobahn.

Ein Vater war mit seinem Sohn vom Urlaub nach Hause unterwegs. Gegen 8.40 Uhr verlor ein Lkw-Lenker nach einem Reifenplatzer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit dem Pkw. Völlig außer Kontrolle krachte das Auto und der Lkw gegen die Leitplanke, wobei der Lkw-Anhänger mit samt der 26 Tonnen schweren Schotterladung umkippte.

Die Familie hatte wohl mehrere Glücksengel mit an Bord: Der weiße Volkswagen Passat wurde schwer beschädigt, die Insassen kamen aber mit leichten Verletzungen aus dem Wrack heraus. Sie wurden ins Linzer Unfallkrankenhaus eingeliefert. Der Lkw-Fahrer hatte ebenfalls großes Glück und wurde nicht verletzt. 

Schotter auf Autobahn verteilt

Die Florianis waren mehrere Stunden mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. "Der Schotter war über 60 Meter auf der Autobahn verteilt und der Lkw selbst war in den Leitschienen völlig verkeilt. Wir forderten ein Lkw-Bergeunternehmen an", so Einsatzleiter Christoph Schwarz. Erst am Samstagnachmittag konnten alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden. 

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