LKW rutscht ab - 50 Liter Diesel ausgelaufen

Trotz Fahrverbots für LKWs bog ein Kraftfahrer aus Deutschland auf eine schmale Bergstraße in Oberösterreich ein.

In einer Wohnsiedlung in Aschach an der Steyr geriet am Montag ein Lastwagenfahrer ins Rutschen und sank neben der Straße ein, wobei auch Treibstoff ausfloss. Gegen 18 Uhr fuhr ein 42-jähriger Kraftfahrer aus Baden-Württemberg mit seinem 40 Tonnen schweren Lkw-Gespann auf der L1348, Saaßer Straße von Sierning Richtung Aschach an der Steyr. Nach dem Ortsgebiet Aschach Nord bog er trotz Fahrverbots für Lastwagen über 7,5 Tonnen und einem Hinweisschild "No trucks", in die Hohe-Berg-Straße Richtung Ortszentrum ein.

Straße war zu steil

Die Straßensteigung von 23 Prozent war für das Fahrzeug jedoch zu steil. Das Gespann blieb auf der nassen Fahrbahn hängen und der 42-Jährige musste auf der schmalen Gemeindestraße zurückschieben. Dabei kam das Gefährt ins Rutschen, der Anhänger scherte nach rechts aus und das Zugfahrzeug geriet links auf das Straßenbankett.

Treibstoff ausgeflossen

Der Lkw sank links neben der Straße ein und konnte nicht mehr wegfahren. Auf Grund der Schräglage und wegen eines nicht passenden Tankdeckels, liefen etwa 50 Liter Dieseltreibstoff in eine Wiese. Nachdem ein Teil des Kraftstoffs abgepumpt war, barg die Feuerwehr Steyr den Lkw mittels Kran. Das kontaminierte Erdreich wurde unter Aufsicht eines Sachverständigen abgebaggert. Die Arbeiten dauerten etwa drei Stunden.

 

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