Lkw-Züge als Rammschutz am Silvesterpfad

Sicherheitsmaßnahmen auf allen Ebenen getroffen.
Sicherheitsmaßnahmen auf allen Ebenen getroffen.Bild: Helmut Graf

Um bei den Silvester-Feierlichkeiten das Sicherheitsgefühl zu stärken, will die Polizei Präsenz zeigen. Die größte Gefahr sind in Wien jedoch Taschendiebe und nicht Terroristen.

Hunderttausende Besucher werden den Jahreswechsel auch heuer wieder am Silvesterpfad in der City feiern. Das Sicherheitskonzept wurde nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin im Vorjahr heuer verschärft.

Sicherheitstechnisch gut vorbereitet

Rund 400 Beamte in Zivil und in Uniform werden die Feiernden schützen. Dazu kommen noch Hunderte private Securitys. Laut Veranstalter gilt eine „erhöhte abstrakte Gefährdungslage". Fixe Anti-Terror-Sperren wie auf den Weihnachtsmärkten wird es am Silvesterpfad aber dennoch nicht geben. „Das Gebiet ist zu groß, die Fluchtwege müssen frei bleiben", so Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Mobiler Rammschutz

Im Ernstfall würden schwere Lkw-Züge als Rammschutz an den

Zufahrten eingesetzt werden. „Der Vorteil ist, sie können

schnell dort sein", so Eidenberger. Das Groß-Event wird von einer

Sicherheitszentrale aus komplett überwacht. „Wir fühlen uns gut gerüstet", sagt Gerlinde Riedl vom Veranstalter, der Stadt Wien Marketing GmbH. Laut Polizei geht die größte Gefahr von Taschendieben aus, die sich im dichten Gedränge besonders wohlfühlen. (pet/bai)

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