AMS appelliert an Firmen: "Nutzen Sie die Kurzarbeit!"

Aufgrund der Coronavirus-Krise gelten in den AMS Geschäftsstellen besondere Regeln.
Aufgrund der Coronavirus-Krise gelten in den AMS Geschäftsstellen besondere Regeln.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Noch hinterlassen die Schließungen keine tiefen Spuren am Arbeitsmarkt. Damit das so bleibt, hofft das AMS, dass der Lockdown nicht zu lang dauert.

"Diese Zahlen stimmen uns optimistisch, dass der Wiener Arbeitsmarkt relativ unbeschädigt durch diesen Lockdown kommt – vorausgesetzt, er dauert nicht zu lang“, sagt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. Die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen ist im November 2021 im Jahresvergleich um 22,8 Prozent auf 110.181 zurückgegangen. Gleichzeitig ist der Anteil an Personen in Schulung um 10,9 Prozent auf 34.008 angestiegen. Rechnet man beide Gruppen zusammen, bedeutet das dennoch ein Minus um 16,8 Prozent.

AMS appelliert an Unternehmen

Auch die Zahl der Über-50-Jährigen, die arbeitslos oder in Schulung sind, ist um 17 Prozent gesunken, die Zahl der Unter-25-Jährigen um 10,7 Prozent. "Die Wiener Betriebe haben aus vergangenen Lockdowns gelernt und wissen: Beschäftigte, von denen man sich vorschnell trennt, kommen so schnell nicht wieder“, so Draxl. An alle Unternehmen, bei denen Kündigungen im Raum stehen, richtet sie den Appell: "Bitte nutzen Sie stattdessen die Kurzarbeit und andere Unterstützungsangebote der Bundesregierung!“

Für alle, die von der beginnenden saisonalen Arbeitslosigkeit betroffen sind, gilt: Über das eAMS-Konto oder per E-Mail so rasch wie möglich arbeitslos melden. Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit in Hotellerie und Gastronomie um 32,7 Prozent zurückgegangen, in der Warenproduktion um 28,7 %, im Einzelhandel um 25,2 Prozent und im Bau um 23,8 Prozent.

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