Lohnsteuer: 28,3 Milliarden für den Finanzminister

Bild: Helmut Graf

Österreichs Arbeitnehmer und Pensionisten zahlten im Vorjahr 28,3 Milliarden Euro Lohnsteuer. Das sind um 5,1 Prozent mehr als 2014. Zum Vergleich: Die Bruttoeinkommen stiegen nur um 2,9 Prozent.

Seit dem Jahr 2000 sind die Lohnsteuer-Einnahmen nur in vier Jahren gesunken und unter der Lohnentwicklung gelegen. Das waren 2000, 2004, 2005 und 2009 – allesamt Jahre mit Steuerreformen. Von den insgesamt 182,5 Milliarden Euro an Bruttobezügen für die 6,76 Mio.

Arbeitnehmer und Pensionisten flossen 23,3 Milliarden Euro an die Sozialversicherung und sogar 28,3 Milliarden an Lohnsteuer sofort wieder an den Finanzminister zurück. Die Abgaben machten damit im Schnitt 28,3 Prozent der Bruttoeinkommen aus, wie die aktuelle Lohnsteuerstatistik der Statistik Austria zeigt.

Hoffnungsschimmer: die jüngste Steuerreform. Laut Finanzministerium bringt die heuer ein Minus von 9,1 Prozent bei den Lohnsteuer-Einnahmen.

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