8 Österreicher sitzen nach Beben auf Vulkan fest

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok sitzen 560 Touristen auf einem aktiven Vulkan fest – darunter auch acht Österreicher.

Ein Erdstoß der Stärke 6,4 auf der Richterskala hat auf der indonesischen Insel Lombok, bei Bali, zahlreiche Verwüstungen angerichtet und ein Dutzend Menschen das Leben gekostet.

Weil durch das Beben Gerölllawinen abgingen und mehrere Wanderwege verschüttete, sitzen 560 Touristen derzeit auf dem aktiven Vulkan Barujari fest. Darunter befinden sich auch Österreicher. Örtliche Meiden berichteten zunächst unter anderem von fünf Österreichern. Die indonesischen Behörden sprachen gegenüber dem österreichischen Außenministerium von acht Österreichern.

Außenamt mit indonesischen Behörden in Kontakt

"Wir sind von den indonesischen Behörden informiert worden, dass acht Österreicher als Besucher des Nationalparks registriert sind", sagte Thomas Schnöll, der Sprecher des Außenministeriums.

Unter den festsitzenden Touristen befinden sich zudem auch 13 Deutsche sowie 13 Schweizer. Auch Italiener, Belgier, Polen, Spanier und ein Kroate befinden sich unter den Wandergruppen.

Rettungsaktion in Vorbereitung

In Wien bemüht sich das Außenministerium, den Kontakt zu Angehörigen der acht betroffenen Österreicher herzustellen. Die Wanderer waren mit mehreren lokalen Bergführern unterwegs. "Leider waren die Österreicher nicht reiseregistriert", sagte Schnöll.

Die Behörden bereiteten am Montag die Rettung der insgesamt 560 Touristen vor. Hubschrauber und Rettungsteams zu Fuß wurden entsandt, um die Hänge des Bergs Barujari im Rinjani-Nationalpark abzusuchen. An dem Berg befinden sich zahlreiche Wanderwege, die bei Touristen beliebt sind.

(red)

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