Londoner reißen sich um Wien-Ausstellung

In der Londoner "National Gallery" sorgt derzeit die Ausstellung "Facing the Modern: The Portrait in Vienna 1900" für großen Andrang. 74 Exponate aus öffentlichen und privaten Sammlungen dies- und jenseits des Atlantiks wurden für die Schau zusammengetragen.

" sorgt derzeit die Ausstellung "Facing the Modern: The Portrait in Vienna 1900" für großen Andrang. 74 Exponate aus öffentlichen und privaten Sammlungen dies- und jenseits des Atlantiks konnten für die eindrucksvolle Schau  zusammengetrag en werden.

Die Ausstellung beginnt ihre Vorgeschichte weit im Biedermeier. Bilder von Amerling, Waldmüller oder Rudolf von Alt sind ebenso vertreten wie die fast ein Jahrhundert später entstandene Werke von Oskar Kokoschka oder Arnold Schönberg.

Düstere Schau begeistert

Dass ausgerechnet das Plakatmotiv, nämlich Gustav Klimts Porträt von Amalie Zuckerkandl, erneut unter Raubkunst-Verdacht gestellt wurde, ist hier aber kein Thema. Einen viel stärkeren Eindruck hinterlässt die düstere Inszenierung der Schau, die auch für Wiener Besucher überaus interessant ist.

 "Facing the Modern" beeindruckt in jedem Fall mit starken Bildern. Der Tod ist im Schlusskapitel der dicht gehängten und bis 12. Jänner 2014 laufenden Ausstellung allgegenwärtig. Was mit Beethovens Totenmaske und den von Josef Danhausers 1827 gemalten Händen des toten Komponisten beginnt, wird hier unter anderem mit den Totenmasken von Gustav Mahler, Gustav Klimt und Egon Schiele zu Ende geführt.

APA/red.

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