Entgeht Loughlin damit Bestechungs-Prozess?

Die TV-Schauspielerin muss sich wegen Bestechung vor Gericht verantworten. Jetzt will sie, dass die Anklage fallen gelassen wird.

Der Justiz-Krimi um TV-Star Lori Loughlin (55, "Full House") und ihren Ehemann, den Modedesigner Mossimo Giannulli (56), geht in die nächste Runde: Nachdem ein US-Bundesrichter in Boston entschieden hat, den Prozess gegen das Paar wie geplant im Oktober abzuhalten, beantragt die Schauspielerin, das Verfahren gegen sie gänzlich einzustellen. Loughlin und ihr Mann sind angeklagt, einer kalifornischen Sport-Uni 500.000 Dollar an Bestechungsgeld gezahlt zu haben, damit ihre Töchter Olivia Jade (20) und Isabella Rose (21) an der Hochschule aufgenommen werden. Und dass, obwohl die beiden mit Hochleistungssport so gut wie gar nichts zu tun haben.

TV-Schauspielerin hinter's Licht geführt

Laut "People" wirft sie in ihrem Antrag William "Rick" Singer, der den Deal zwischen dem Paar und der Universität eingefädelt hat, vor, sie als Lockvogel des FBI hinter's Licht geführt zu haben. Aus diesem Grund plädieren Loughlin und Giannulli nach wie vor auf "nicht schuldig". Singers Aufzeichnungen, die Teil der Anklage sind, wären "absichtlich irreführend", heißt es im Dokument, dass das Ehepaar eingereicht hat. Bei einer Verurteilung drohen den beiden bis zu 45 Jahre Haft.

Skandal zieht weite Kreise in Hollywood

Singer selbst wurde bereits verurteilt. Er hat zugegeben, in mehreren Fällen Gelder von Eltern angenommen und die Zulassungen der Kinder mit Hilfe von Komplizen organisiert zu haben. Das Medieninteresse an dem Skandal ist in den Vereinigten Staaten besonders groß, da sich unter den Eltern viele Promis befinden.

Neben Loughlin kam man auch "Desperate Housewives"-Darstellerin Felicity Huffmann (57) und ihrem Mann William H. Macy (70, "Shameless") auf die Schliche. Im Gegensatz zu Lori Loughlin bekannte sich Huffmann schuldig und trat im vergangenen September eine vierzehntägige Haftstrafe an. Nach elf Tagen wurde sie mit einem Jahr Bewährung, einer Geldstrafe und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit wieder entlassen. Sie hatte bereits im Zuge ihrer Verhaftung mehrere Stunden in Gewahrsam verbracht.

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