Lou Lorenz-Dittlbacher: "Wollte sein wie Lady Diana"

Lou Lorenz-Dittlbacher
Lou Lorenz-DittlbacherThomas Ramstorfer / First Look / picturedesk.com
In einem außergewöhnlichen Interview erzählt die ZIB-2-Moderatorin, wo sie sich frei fühlt und wer sie Marielouise nennt.

Im Gespräch mit dem Magazin "Datum" sprach Lou Lorenz-Dittlbacher über Politik, Basilikum und Lady Diana. Das Außergewöhnliche an dem Interview: Leser und Leserinnen bekommen nur die Antworten zu sehen und müssen sich die Fragen selbst zusammenreimen. So lautet Dittlbachers erste Antwort: "Wer nahbar ist, kann Nachrichten über schlimme Themen besser vermitteln." Dann verrät die Moderatorin, dass sie Basilikum nicht anpflanzen kann. "Keine Chance! Weder im Topf, noch sonst irgendwie."

Zum Thema Körper sagt die ZIB-2-Frau: "Im Laufe meiner Karriere ist es immer wieder passiert, dass mein Körper thematisiert wurde. Das war als Schmäh gemeint, war aber nicht lustig." Ein Interview würde Dittlbacher nicht abbrechen, denn "jede Antwort ist eine Antwort." Die 46-Jährige beschäftigt sich jeden Tag intensiv mit Politik, selten geht diese ihr aber persönlich nahe. Was Dittlbacher nicht möchte? "Ich möchte nicht vergessen werden."

Mutter, Meer und Marielouise

Und wer nennt die Journalistin eigentlich Marielouise? "Marielouise nennen mich nur Menschen, die mich schon sehr lange kennen. Etwa meine Lehrer. Wenn ich so genannt werde, habe ich immer das Gefühl, etwas angestellt zu haben." Für Überraschung sorgt die Moderatorin, als sie erklärt, dass sie als Kind so sein und so heiraten wollte wie Lady Diana. "Zum Glück bin ich nicht so geworden und lebe eine völlig andere, sehr glückliche Ehe."

Um beim Thema Royals zu bleiben: Das Interview von Meghan und Harry mit Oprah Winfrey hat die TV-Moderatorin nicht gut gefunden. "Familiengeschichten trägt man nicht nach außen." 

"Als Kind wollte ich so sein und so heiraten wie Lady Diana. Zum Glück bin ich nicht so geworden und lebe eine völlig andere, sehr glückliche Ehe."

Seit sie Mutter ist, ist Dittlbacher laut eigener Aussage "gleichzeitig stärker und schwächer geworden. Ich bin schon ein Kontrollfreak. Loslassen als Mama kann ich ganz schlecht. Irgendwann werde ich müssen, aber jetzt noch nicht." So richtig frei fühlt sich die Wienerin "am Meer. Viel freier als im Flugzeug über den Wolken." Urlaub am Meer wird es heuer jedoch nicht geben. "Im Sommer wird sich ein Urlaub ausgehen. In Österreich, um auf Nummer sicher zu gehen."

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