Ludwig gibt Preisgarantie für Wiener Öffis ab

Bürgermeister Michael Ludwig (SP) in der Wiener U-Bahn.
Bürgermeister Michael Ludwig (SP) in der Wiener U-Bahn.Helmut Graf
Die Inflation lässt Preise in die Höhe schnellen: Jetzt fürchten Fahrgäste um die 365-Euro-Jahreskarte in Wien. Nun reagiert der Bürgermeister.

Die Teuerung wird für die Wiener immer mehr zur Belastung. Zuletzt wurde bekannt, dass im nächsten Jahr die Preise für Müllentsorgung, Wasser und Kanal ansteigen werden. Die automatische Valorisierung wird nicht ausgesetzt, Kosten in den Betrieben müssen gedeckt, Investitionen getätigt werden, heißt es, wir berichteten.

Preisgarantie für die Öffis

Nun fürchten viele Wiener auch eine Preisanhebung bei den Öffi-Tickets in Wien. Die Jahreskarte bei den Wiener Linien kostet derzeit 365 Euro – und gehört damit zu den günstigsten in ganz Europa. Um nur einen Euro pro Tag kann man damit das gesamte Netz nutzen. Doch auch die Wiener Linien stehen aufgrund der in die Höhe geschnellten Energiepreise erhöhten Kosten gegenüber. Bürgermeister Michael Ludwig (SP) reagierte nun auf Twitter.

"Mobilität muss leistbar bleiben"

"Während fast alles teurer wird, bleiben die Öffi-Preise in Wien stabil und leistbar. Eine Preiserhöhung wäre sozial- und klimapolitisch falsch, weil Mobilität für alle leistbar bleiben muss", so Ludwig.

Ukraine als Unsicherheitsfaktor

Die Zusage, den Preis für die Jahreskarte der Wiener Linien bei 365 Euro pro Jahr zu belassen sei mindestens ein Jahr gültig, heißt es dazu aus dem Rathaus. Was danach kommt, ist heute noch unklar. Denn je länger der russische Angriff auf die Ukraine dauert, desto schwieriger wird die Lage am Energiesektor. Eine Preisgarantie über das nächste Jahr hinaus will derzeit niemand abgeben.

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