Ludwig sieht Schul-Shutdown "mit großer Sorge"

Bürgermeister Michael Ludwig mit einem negativen Test in der Messe Wien
Bürgermeister Michael Ludwig mit einem negativen Test in der Messe WienC.Jobst/PID
In einer ersten Reaktion auf den dritten Lockdown äußerte Bürgermeister Michael Ludwig Sorgen in Bezug auf das Vertrauen der Bevölkerung.

Die Stadt Wien kündigte bereits kurz nach der Pressekonferenz zum dritten Lockdown ihre volle Zusammenarbeit mit der Bundesregierung an – auch, wenn es noch viele Fragen zu klären gibt. Das Augenmerk liegt hier auch auf einer dafür notwendigen Verordnung, erst diese kann den Rahmen klar vorgeben.

Wesentlich ist für den Wiener Landeshauptmann und Bürgermeister Michael Ludwig, dass alle gesetzten Maßnahmen auch im Einklang mit der Österreichischen Verfassung stehen. Dafür muss seitens der Bundesregierung Sorge getragen werden.

Seit 14 Wochen kein regulärer Unterricht

"Mit großer Sorge" sieht Michael Ludwig auch die Situation an den Oberstufen der Schulen. Dort ist nun bereits seit 14 Wochen kein regulärer Unterricht möglich. Das soll sogar noch vier weitere Wochen so bleiben.

Positive Entwicklungen gibt es hingegen beim Contact Tracing. Mit einer Aufklärungsquote von fast 60 Prozent weist Wien hier den besten Wert auf. Trotzdem wird dieses weiter ausgebaut.

Unterstützung der Bevölkerung notwendig

Eine Gesamtstrategie müsse her, die transparent und klar kommuniziert werden und auf Expertenwissen fundieren muss. Nur so wären die Schritte für die Gesamtbevölkerung nachvollziehbar, denn deren Vertrauen sieht Ludwig auf dem absteigenden Ast, was das Krisenmanagement der Bundesregierung anbelangt.

"Wir brauchen die Unterstützung der Bevölkerung. Nur dann werden sie sich auch an die Regeln halten und die entsprechenden Bestimmungen – auch im Eigeninteresse – mittragen", betonte der Landeshauptmann in der Videokonferenz.

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