Ludwig will Bäder öffnen: Notfalls ohne Schwimmen

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig möchte die Freibäder im Sommer aufsperren, notfalls ohne Badespaß.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) will den Wienern im Sommer trotz Coronavirus den Zugang zu den Freibädern ermöglichen.

Zumindest Liegeflächen öffnen

"Sollte aus Sicherheitsgründen das Schwimmen nicht möglich sein, könnten zumindest die Liegeflächen als Erholungsraum genutzt werden", meinte Ludwig am Dienstag. Man sei dazu "in engen Gesprächen" mit dem Bund.

Die Corona-Krise sorgt derzeit für viele offene Fragen. Der Sommer rückt näher, doch eines ist klar: Am 1. Mai sperren die Freibäder nicht auf. Von einigen Seiten ist zu hören, dass sogar ein Sommer ohne Badesaison droht.

Ludwig betonte, dass gerade in Großstädten wie Wien die Freibäder eine wichtige Rolle spielten. Gleichzeitig ist er sich jedoch bewusst, dass der nötige Sicherheitsabstand bei großem Andrang in den Badearealen bzw. den Becken nicht gewährleistet werden könne.

Auswirkung von Wasser auf Virus nicht gänzlich erforscht

Und wie sich Wasser auf das Virus auswirkt, ist noch nicht gänzlich erforscht. "Wenn es beispielsweise nicht möglich ist, dass man schwimmen kann, dann werde ich versuchen einen Weg zu finden, dass man die Bäder zumindest als Freiraum nutzen kann", versicherte der Stadtchef in einer Pressekonferenz.

Auch eine Beschränkung der maximal erlaubten Personenanzahl sei vorstellbar. Viel hänge natürlich von den Entscheidungen der Bundesregierung ab: "Wir werden hier keinen Sonderweg gehen."

Vielmehr wolle man gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium zu Lösungen kommen. Die Stadt verfüge zwar über viele Naturbademöglichkeiten etwa an der Alten oder Neuen Donau. Hier würde es jedoch zu einem größeren Ansturm kommen, wenn die klassischen Freibäder geschlossen blieben.

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