Ludwig würde Aus für Fiaker "persönlich sehr bedauern"

Wiens Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck und Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bei einer gemeinsamen Fiakerfahrt auf der Prater Hauptallee.
Wiens Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck und Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bei einer gemeinsamen Fiakerfahrt auf der Prater Hauptallee.PID
Die ewige Debatte über die Wiener Fiaker nimmt wieder Fahrt auf. Stadtchef Michael Ludwig (SPÖ) outete sich nun als Fan der Kutschen.

Sollen die Fiaker-Pferde in Wien ab 35 Grad Hitzefrei bekommen, oder schon ab 30 Grad – wie viele Tierschützer seit Jahren fordern? Mit dieser Frage will sich Tierschutzminister Johannes Rauch (Grüne) erst gar nicht aufhalten. Er stellte nun überhaupt das Aus für die Pferdegespanne in der Bundeshauptstadt zur Diskussion.

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Während die Tierschützer über den Vorstoß jubeln, regt sich naturgemäß bei den Fiakerbetrieben und ihrer Interessensvertretung, der Wiener Wirtschaftskammer, heftiger Widerstand gegen diesen Vorschlag. Ein Runder Tisch soll jetzt eine für alle gangbare Lösung bringen.

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Ludwig: "Fiaker gehören zum Stadtbild"

"Ich persönlich würde es sehr bedauern, wenn es keine Fiaker mehr in Wien gibt, die gehören zum Stadtbild", positionierte sich Ludwig am Rande einer Pressekonferenz klar pro Fiaker. Sie seien nicht nur für Touristen, sondern auch für viele Wienerinnen und Wiener ein Symbol der Stadt, ist der Wiener Bürgermeister überzeugt.

Ins selbe Horn stößt auch die Wiener Wirtschaftskammer: "In Venedig fährt auch nicht jeder Tourist mit einer Gondel. Dennoch erwarten alle Besucher, sie in den Kanälen zu sehen. Wien ohne Fiaker wäre wie Venedig ohne Gondeln“, ist Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, überzeugt.

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