Die "Alte Dame" stattete den serbischen Torjäger mit einem bis 2026 laufenden Vertrag aus. Vlahovic bezeichnete die Turiner stets als Wunschziel. Nun trat jedoch Rocco Commisso, Präsident der Fiorentina, gegen seinen ehemaligen Stürmer - und dessen Berater - nach.
"Es war klar, dass er bereits einen Vertrag hatte. Er hat jedes Angebot abgelehnt. Ich war viele Male in England und jedes Mal hat er abgelehnt", ärgerte sich Commisso. Schließlich hätten die Berater des serbischen Torjägers plötzlich das doppelte Gehalt verlangt, wesentlich höhere Angebote aus der Premier League nicht angenommen.
Das Vlahovic-Management sei darüber hinaus bereit gewesen, das Ende des Fiorentina-Vertrags 2023 abzuwarten, um den dann ablösefreien Wechsel zur "alten Dame" durchzuziehen. Und dann ein wesentlich höheres Handgeld zu lukrieren. "Vlahovic wollte bleiben, bis sein Vertrag ausläuft und die Fiorentina ruinieren. Seine Agenten wollten zehn Prozent der Ablösesumme und das Exklusivrecht, über seinen nächsten Wechsel zu verhandeln. Sie wollten so Geld verdienen. Seine Agenten waren unehrlich und Lügner", schäumte Commisso. "Als ich Vlahovic das letzte Mal sah, hat er nicht einmal gegrüßt", so der Klub-Boss weiter.
Nun konnte die Fiorentina doch noch Geld mit dem serbischen Top-Stürmer einnehmen. In der laufenden Saison erzielte der 22-jährige Serbe 17 Tore in 21 Serie-A-Spielen.