Luft in OÖ immer besser, nur Linz macht Probleme

Der starke Auto-Verkehr ist auch weiterhin das Hauptproblem für die Linzer Luft.
Der starke Auto-Verkehr ist auch weiterhin das Hauptproblem für die Linzer Luft.Bild: picturedesk.com
Erfreuliche Bilanz von Umweltlandesrat Rudi Anschober: Die Luft in Oberösterreich wurde 2017 wieder besser. Nur in Linz gibt es einen Problemfall.

Dabei fing das Jahr in Sachen Luftqualität gar nicht gut an. Die erste Hälfte brachte wegen ungünstiger Witterungslage etwas höhere Werte (Feinstaub, NO2) im Vergleich zum Vorjahr.

In der zweiten Jahreshälfte lagen die Werte allerdings dann unter denen des Vorjahres (NO2). Das ergibt in Summe eine annähernd gleiche Bilanz wie 2016. "Der erfreuliche Trend sinkender Werte von Luftschadstoffen setzt sich somit fort – ein Erfolg der Luftsanierungsmaßnahmen in OÖ und damit für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung", sagt der zuständige Landesrat Rudi Anschober von den Grünen.

Was den Feinstab betrifft macht vor allem Linz Probleme. Die meisten Überschreitungstage gab es in Linz, 25 Tage (bis 18.12) an der Messstelle Linz-Römerberg, 24 bei der Voestbrücke, 23 im Stadtpark. "Weitere Überschreitungstage können heuer noch dazukommen, etwa durch die Silvesterknallerei", so Anschober.

Und für Linz hofft der Landesrat auf Besserung: "Nun gilt es, auch die verbleibende Baustelle Linz/ Römerbergtunnel zu sanieren. Übrigens: ohne Diesel-Skandal hätten wir auch beim Römerberg keine Überschreitung der Grenzwerte!".

(gs)

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