Luftballons gehören auf Kindergeburtstagen und Gartenpartys einfach dazu. Doch bei hohen Temperaturen können sie zur echten Gefahr werden: Wird ein Ballon in der Sonne warm, dehnt sich die Luft im Inneren aus und das Material wird stärker belastet.
Ist der Ballon prall gefüllt, reicht oft schon wenig zusätzliche Wärme oder ein kurzer Druck, damit er platzt. Besonders schnell geht das bei dunklen Ballons: Ein schwarzer Ballon platzt in der Sonne deutlich schneller als ein weißer oder durchsichtiger.
Wie es auf Chip.de heißt, nehmen dunkle Farben mehr Licht auf und wandeln es in Wärme um. Helle und transparente Ballons bleiben dagegen deutlich kühler und halten länger.
Das Platzen selbst ist meist nur erschreckend. Bei kleinen Kindern kommt aber ein ernstes Risiko dazu: Kinder unter acht Jahren können an nicht aufgeblasenen oder geplatzten Ballons ersticken. Auf den meisten Luftballon-Verpackungen steht deshalb ein entsprechender Warnhinweis.
Eltern sollten daher nach dem Platzen eines Ballons sofort alle Reste einsammeln und entsorgen. So lässt sich das Risiko minimieren, dass ein Kind ein Ballon-Stück in den Mund nimmt.