Ein Witz über den Konkurrenten Ryanair hat juristische Folgen für Lufthansa-Topmanager Carsten Spohr. Das Landgericht Hamburg habe Spohr per Einstweiliger Verfügung verboten, eine Aussage über Ryanair zu wiederholen, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Montag. Bei Zuwiderhandlung drohe ihm eine Strafzahlung von 250.000 Euro.
-Topmanager Carsten Spohr. Das Landgericht Hamburg habe Spohr per Einstweiliger Verfügung verboten, eine Aussage über Ryanair zu wiederholen, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Montag. Bei Zuwiderhandlung drohe ihm eine Strafzahlung von 250.000 Euro.
Spohr gilt Aufsichtsrat- und Konzernkreisen zufolge als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Konzern-Vorstandschef Christoph Franz, der im Frühjahr abtritt.
Stein des Anstoßes ist eine Äußerung Spohrs am Rande einer Pressekonferenz im Oktober 2012. Er hatte mit einer kleinen Bemerkung den Konkurrenten aufs Korn genommen, nachdem mehrere Ryanair-Maschinen wegen Spritmangels in Spanien notgelandet waren. teilt freilich seinerseits auch gerne gegen die Konkurrenz aus.