Luftkurort Puchberg soll ein Lungenheim bekommen

Nach der Corona-Krise soll in Puchberg (Neunkirchen) ein Pflegeheim spezialisiert auf Lungen- und Atemwegserkrankungen entstehen. Immo-Entwickler R34 wird mit einem Partner das Heim errichten.

Das Coronavirus hält Österreich in Atem, die Folgen werden uns noch Jahre bzw. Jahrzehnte beschäftigen: Einige infizierte Menschen, die zwar von der Medizin gerettet werden, müssen dennoch mit bleibenden Schäden rechnen.

Der Immobilienentwickler "R34 Immoblienbesitz Gmbh" will mit einem Partner im Luftkurort Puchberg am Schneeberg ein Lungen-Pflegeheim errichten.

Gemeinde steht hinter Projekt

R34-Geschäftsführer Gerald Markel: "Die Projektidee entstand bereits 2019 nach Gesprächen mit Lungenfachärzten. Wir sind mit dem Projekt schon recht weit, die Gemeinde steht voll hinter uns. Wir konnten Architekt Uwe Diller gewinnen und der renommierte Lungenfacharzt Wolfgang Popp wird uns zur Seite stehen."

Beim Ort Puchberg kommt Gerald Markel ins Schwärmen: "Ich bin selbst vor Jahren aus Wien nach Puchberg gezogen. Im Sommer hat es sehr angenehme Temperaturen in der Nacht, damit können Patienten sogar teils ohne Beatmung schlafen. Selbst an einem Hitzetag hat es in Puchberg nachts nur rund 15 Grad."

Eröffnung schon 2022?

Das Heim war ursprünglich für 50 Plätze vorgesehen, könnte wegen COVID-19 auf 75 bis 100 erweitert werden. Jetzt liegt der Ball bei der nö. Landesregierung, die noch eine Bedarfszusage erteilen muss. "Wenn alles gut läuft, könnten wir im Winter 2020/21 mit der Vorbereitungsphase beginnen, im Frühjahr 2022 die ersten Patienten aufnehmen."

Übrigens: Das Liegenschaft dazu gibt es schon, Gerald Markel wollte ursprünglich ein Sporthotel errichten, bis ihn Fachärzte auf die banal-geniale Idee des Lungenheims brachten. (Lie)

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