Luftpost ans Christkind flog 300 km nach Italien

Emmas Luftpost ans Christkind landete im fernen Italien.
Emmas Luftpost ans Christkind landete im fernen Italien.Bild: Twitter/Jochen Schmidt
Eigentlich wollte die kleine Emma (2) aus Niedernsill in Salzburg, dass ihr Ballonbrief den Himmel erreicht – doch der landete im fernen Italien.

Emmas Luftpost ans Christkind, mitsamt ihren sehnlichsten Weihnachtswunsch nach einem neuen Schneebob, hat sich anscheinend gehörig verflogen. Anstatt ihren Wunsch dem himmlischen Adressaten zu überbringen landete ihr Ballon in der Nähe einer italienischen Kläranlage in der norditalienischen Stadt Schio. Auf seinem Weg über die Alpen legte der Brief 300km zurück, bevor er schließlich im Gras zwischen den Klärbecken zum liegen kam, wie das deutsche Magazin "Stern" online berichtete. Dort fanden schließlich Mitarbeiter der Kläranlage den herzigen Wunsch ans Christkind.

Entdecker versprechen eine weihnachtliche "Überraschung"



Der ungeplante Abstecher ihres Weihnachtswunsches nach Italien könnte sich jetzt als Glück im Unglück herausstellen. Die Entdecker des Briefes konnten nämlich Namen, Absender und den Wunsch des kleinen Mädchens entziffern und kündigten jetzt eine "Überraschung" an.

Weil der Brief eben bei ihnen gelandet ist und nicht im Himmelreich springen jetzt die Mitarbeiter der italienischen Kläranlage für das Christkind in die Bresche und versprechen Emma die Erfüllung ihres einzigen Wunsches. Auch die Emmas Familie habe man schon kontaktiert um sie über den bevorstehenden Paketerhalt zu informieren. Die ganze Aktion hat in Italien sogar schon einen eigenen Namen: "Babbo Natale esiste" – Der Weihnachtsmann existiert.

(mat)

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