Stadtchef Luger schnürt Hilfspaket für ALLE Linzer

Ein kräftiges Zeichen der Stadt Linz in schwierigen Zeiten. Bürgermeister Klaus Luger kündigte am Dienstag einen Hilfsfond für Firmen, aber auch Privatpersonen an.
Er habe, so erklärt der Linzer Stadtchef, sehr viele Nachrichten von Menschen bekommen, die "derzeit besonders unter Druck sind", sagt er in einem Video, das er auf seinem Facebook-Profil veröffentlichte.

Dabei handelt es sich nicht nur um Ein-Personen- oder Kleinunternehmen, sondern eben auch um viele Menschen, denen das Geld zum Leben ausgeht.

"Ich habe mich deshalb mit meinem Kollegen, Wirtschaftsreferent Bernhard Baier zusammengetan, und wir haben beschlossen, dass wir einen Hilfsfonds in Linz schaffen wollen", so Luger weiter.

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Der soll für ALLE da sein, die in der Corona-Krise wirtschaftlich unter Druck gekommen sind, also auch für Menschen, für die es schwierig wird, ihre Familien oder sich selbst zu ernähren, weil das Geld fehlt. Gemeint sind aber auch Initiativen im Bereich Kunst und Kultur.

Plan wird ausgearbeitet



Darum sei jetzt nicht die Zeit für Schnellschüsse, sondern es brauche einen ausgeklügelten Plan: "Deshalb haben wir eine Task Force mit den Experten der Finanz-, der Wirtschafts-, der Sozial- und der Kulturverwaltung der Stadt gebildet, die an einem abgestimmten Hilfskonzept für alle, die Hilfe aufgrund der Coronakrise brauchen, arbeiten", betonen Luger und Baier in einer gemeinsamen Aussendung.



Luger betont schließlich ausdrücklich, dass der eben erst geschaffene Klimafonds nicht angetastet werden soll.

Aber: „Wenn es Maßnahmen gibt, die der Bewältigung der Coronakrise und dem Klimaschutz dienen, können diese aus diesem erst vor kurzem eingerichteten Fonds finanziert werden. Für alle anderen Maßnahmen werden wir andere Mittel und Wege finden", so Luger und Baier.

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