Die Jury-Sitzung zur neuen Linzer Donaubrücke sorgte im Vorfeld für viel Aufregung. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) wird von den Oppositionsparteien Geheimniskrämerei vorgeworfen.
sorgte im Vorfeld für viel Aufregung. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) wird von den Oppositionsparteien Geheimniskrämerei vorgeworfen.
Die 14 Experten, die am Mittwoch aus acht Vorschlägen auswählten, wie die neue Donaubrücke aussehen soll (bis Redaktionsschluss noch offen), bekamen die Entwürfe erst in der Sitzung selbst zu sehen. Und genau das wird etwa von FPÖ und ÖVP kritisiert. Man hätte sich früher Informationen gewünscht. Laut Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) habe man aber das aus rechtlichen Gründen ganz bewusst so gemacht, um zu verhindern, dass vorher Bilder der Entwürfe an die Öffentlichkeit kommen.
Am Donnerstag will er den Siegervorschlag präsentieren. Trotz der Entscheidung bleibt das Projekt umstritten: Die ÖVP, die FPÖ und eine scheinbar überparteiliche Initiative wollen, wie berichtet, weiter einen Brückenneubau verhindern – und den Erhalt der alten und schwer sanierungsbedürftigen Eisenbahnbrücke durchsetzen.