Richard Lugner machte seine erste Millon Anfang der 60er-Jahre mit 300.000 Schilling Börsenstartkapital, das er mit dem verdiente, was man heute Insiderhandel nennen würde.
Er chauffierte mit seinem seine Tante, eine Börsenmaklerin und den damaligen Direktor der Länderbank jeden zweiten Samstag ins Restaurant Eckl in Wien Döbling zu einem Börsianer-Treffen und erkundigte sich, welche Aktien der damaligen Bundespräsident Adolf Schärf bei ihnen neu bestellt hatte.
Dementsprechend schlug der angehende Geschäftsmann dann zu. Lugner: "Außer meinem Topolino habe ich mir damals nichts geleistet. Ich steckte die ganzen Börsengewinne in meine kleine Baufirma."