Lugner musste für Lugner City Kredit aufnehmen

Die Lugner City in Wien
Die Lugner City in Wienpicturedesk.com
Die Corona-Krise macht auch um Richard Lugner wirtschaftlich keinen Bogen! Für seine Lugner City musste sich der Baumeister einen Kredit aufnehmen.

"Finanziell war 2020 für uns sicher ein äußerst schwieriges Jahr", heißt es in einem Schreiben ORF Wien gegenüber. Vielen Geschäften in der Lugner City fehlen seit der Corona-Krise die Kunden - das Geld wird immer knapper. "Durch den Lockdown sind einige Firmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Ich habe zur Überbrückung einen Kredit aufgenommen", wird Richard Lugner in dem Bericht zitiert.

Und weiter: "Es gibt viele Wünsche für einen Nachlass auf die Miete", teilte der Wiener Baumeister in dem Schreiben gegenüber ORF Wien weiter mit. Vom Standortberater Regioplan heißt es dazu, dass es sich um eine wienweite Entwicklung handelt. Die Kaufkraft der Wiener Bevölkerung werde im Jahr 2021 sogar noch geringer als 2020, heißt es in dem Bericht weiter.

Rückgang der Verkaufsflächen im Modehandel um ein Viertel

So würden immer mehr Händler verschwinden und auch die Verkaufsflächen weniger werden. "Da werden sehr viele Probleme, die sie schon in den letzten Jahren teilweise hatten, noch verstärkt sehen, in den nächsten Monaten und auch Jahren. Es werden viele wegfallen und es wir auch zu einer Ausdünnung von Filialnetzen kommen", erklärt Romina Jenei von Regioplan gegenüber ORF Wien.

Vor allem für den Modebereich sieht es laut Prognosen nicht rosig aus. Hier rechnet Regioplan sogar um einen Rückgang der Verkaufsflächen um ein Viertel, heißt es in dem Bericht weiter. Der Lebensmittelhandel will trotz Gewinne in der Krise nicht weiter ausbauen, stattdessen sollen bestehende Filialen optimiert werden.

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