Szene

Lugner wirft Opernball "Flaschen-Trick" vor

Heute Redaktion
13.09.2021, 18:02

Zwei Tage vor dem Opernball lässt Richard Lugner aufhorchen. Er habe den Verdacht, Kellner würden heimlich Leergut in seine Loge stellen und später verrechnen.

Gar nicht prickelnder Streit zwei Tage vor dem Opernball: Walzer-Routinier Richard Lugner äußert in einem Interview mit dem "Standard" den Verdacht, Logen-Kellner würden ihm heimlich leere Champagnerflaschen unter den Tisch stellen und später sagen, er und seine Begleiterinnen hätten sie ausgetrunken – saftige Rechnung inklusive. Lugner: "Die Gefahr ist, dass die Kellner Strawanzer sind."

Bei der für die Sektversorgung der Opernballgäste zuständigen Cateringfirma Gerstner ist man über den bösen Verdacht mehr als verärgert: "So ein Blödsinn. Wir servieren am Opernball seit 150 Jahren und werden dem Herrn Lugner eine Stellungnahme schicken." Zudem seien die Kellner langjährige, verlässliche Mitarbeiter, es gäbe stichprobenartige Kontrollen und sogar eigenes Überwachungspersonal.

Auch im Opernball-Büro ist der Nepp-Vorwurf des Baumeisters ein großes Thema. Pressechef André Comploi: "Dazu sage ich gar nichts – man muss so etwas gar nicht kommentieren. Das ist ein schwerer Vorwurf. Herr Lugner ist ein bisschen schwierig und soll gerne zur Polizei gehen."

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Tatsache ist, dass die Sprudel-Rechnung am Opernball leicht ein Vermögen ausmachen kann. Immerhin kostet die billigste Flasche Schampus Laurent-Perrier La Cuvee 315 Euro. Für Roederer Cristal legt man 510 Euro ab.