Lukaschenko legt überraschend Amtseid ab

Alexander Lukaschenko
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Der umstrittene Staatschef Alexander Lukaschenko hat sich in Belarus (Weißrussland) zum sechsten Mal ins Präsidentenamt einführen lassen.

Der 66-Jährige legte den Eid am Mittwochmorgen ab. Das meldeten Staatsmedien in Minsk. Die Amtseinführung geschah völlig überraschend und ohne Ankündigung. Normalerweise wird die Zeremonie als bedeutender Staatsakt schon Tage vorher bekanntgegeben und groß zelebriert. Die Opposition wirft Lukaschenko Wahlbetrug nach der Abstimmung am 09. August vor.

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Seit einigen Wochen kommt es in Weißrussland deshalb zu Massenprotesten. Lukaschenko ist seit über 20 Jahren im Amt. Russland unterstützt den "letzten Diktator Europas" politisch und finanziell.

Die EU erkennt die Wiederwahl Lukaschenkos nicht an und plant Sanktionen gegen etwa 40 weißrussische Regierungsvertreter.

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