Mordfall Irene: Polizei ermittelt auf Instagram

Nach dem Mord an einer 20-jährigen Modeverkäuferin in Zell am See ermittelt die Polizei auch im Internet. Geht die Spur ins Drogen-Milieu?
Geht der eiskalte Killer von Instagram-Model Irene P. (20) im Netz ins Netz? Drei Tage nach der Bluttat im malerischen Zell am See hielt sich die Polizei gestern bewusst bedeckt – oder tappte noch im Dunkeln.

Was "Heute" aber erfuhr: Die Fahnder werten derzeit akribisch die Accounts der jungen Frau aus – WhatsApp, Instagram, Facebook. Mit wem hatte die frühere Modeverkäuferin vor ihrem Tod Kontakt oder eventuell sogar Streit? "Ja, wir ermitteln intensiv im Umfeld der Toten, führen zahlreiche Befragungen durch und werten ihren digitalen Fußabdruck aus", bestätigte Polizeisprecherin Verena Rainer.

Wie berichtet, lauerte ein unbekannter Kapuzenmann der Frau am Samstag vor ihrer Wohnung auf und streckte sie mit drei Pistolenschüssen nieder. Der Killer ist auf der Flucht. Im November hätte Irene P. vor Gericht als Kronzeugin gegen einen Drogenclan aussagen sollen. Sie selbst saß im Mai in Haft, weil sie mit sechs Kilo Gras gedealt hatte und ein halbes Kilo Hasch in ihrer Wohnung gefunden wurde. (red)

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