Apple hat mit der neuen MacBook-Pro-Generation einen langjährigen Kritikpunkt behoben. Während ältere Modelle nur zwei externe Monitore über ein Thunderbolt-Kabel unterstützen, können die neuen M5-Pro-Macs nun drei und die M5-Max-Modelle sogar vier Bildschirme ansteuern.
Für Power-User wie Entwickler und Kreative ist das ein echter Durchbruch. Bisher mussten Mac-Nutzer auf Workarounds wie DisplayLink-Software zurückgreifen oder mehrere Kabel verwenden, um mehr Monitore zu betreiben.
Wie macwelt.de berichtet, haben Dock-Hersteller wie Caldigit, Satechi und Kensington bereits bestätigt, dass ihre Thunderbolt-5-Dockingstationen die neuen Display-Fähigkeiten unterstützen. Damit werden weniger Kabel und Adapter am Arbeitsplatz benötigt.
Der Grund für die bisherige Einschränkung liegt bei macOS: Apple unterstützt kein Multi-Stream-Transport, der unter Windows mehrere Monitore über ein Kabel ermöglicht. Stattdessen hat Apple eine proprietäre Lösung in die neuen M5-Chips integriert.
Die M5-Max-Chips unterstützen bis zu vier DisplayPort-Tunnel pro Anschluss, beim M5 Pro sind es drei. Die maximale Auflösung liegt bei 6K mit 60 Hertz oder 4K mit 144 Hertz.
Der Standard-M5-Chip bleibt auf zwei externe Displays beschränkt. Wer die volle Monitor-Power nutzen will, muss also zu einem MacBook Pro mit M5 Pro oder M5 Max greifen. Thunderbolt-4-Docks sind weiterhin auf zwei Monitore limitiert.