Seine mutmaßliche Macho-Aktion ging viral, die Rechnung folgt für Schiedsrichter Juan Luca Sacchi nun auf dem Fuß. Der italienische Referee pfiff am achten Spieltag die Serie-A-Partie zwischen Lecce und Sassuolo (1:1), leistete sich noch vor Betreten des Platzes einen folgenschweren Fehltritt.
TV-Kameras filmten den Mann, als er seiner Assistentin Francesca Di Monte im Spielertunnel den Handschlag verweigerte.
Der Aufschrei in Folge der Respektlosigkeit war groß. Der Clip wurde in den sozialen Medien häufig geteilt, der Druck auf die Serie A stieg. Jetzt steht fest: Sacchi wird für ein Spiel gesperrt.
Die Kontroverse im Netz wird damit allerdings weiter angeheizt. Denn: Schiedsrichter-Vereinigung und Experten sehen in Sacchi ein Opfer eines Missverständnisses. Demnach könnten die Referees einzig den Kontakt zu den Spielern gesucht haben, wollten beiden Mannschaften dieselbe Aufmerksamkeit schenken, um den Eindruck einer einseitigen Behandlung zu vermeiden. Der verweigerte Handschlag sei ein Hoppala, keine respektlose Aktion gewesen, meinen die Kritiker an der Sanktionierung.