Nach der Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d´Ampezzo unterzog sich der Hahnenkamm-Sieger von 2018 einem Eingriff am rechten Knie. Dabei war der Knorpel im bereits vorgeschädigten Knie geglättet worden. Seither konnte der Kitzbühel-Sieger aber kein Rennen mehr bestreiten.
An ein Antreten im Zeichen der fünf Ringe ist nicht zu denken, wie der 28-Jährige am Donnerstag verriet. "Es macht keinen Sinn, über Olympia nachzudenken. Der Fokus liegt auf der nächsten Saison", meinte der Deutsche. Olympia startet am 4. Februar.
Dadurch sind auch Dreßens Lieblingsrennen in Wengen und Kitzbühel kein Thema. "Das tut keinem mehr weh als mir selbst", schüttelte der Deutsche den Kopf. Gleichzeitig sei ein Start in Kvitfjell nicht ausgeschlossen. Ob der Deutsche das Risiko für bloß ein Saisonrennen in Kauf nimmt, ist aber offen.
Aktuell ist der Speed-Spezialist bloß auf Langlauf-Skiern unterwegs, hofft aber, bald wieder die langen Abfahrts-Latten anschnallen zu können. "Das Knie schaut eigentlich super aus. Die lange Arbeit hat sich gelohnt", blickte Dreßen bereits in die Zukunft.