Macron schenkt Chinas Staatschef ein Pferd

Ein ganz besonderes Geschenk hat sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für den chinesischen Staatschef Xi Jinping überlegt.

Am heutigen Montag ist Emmanuel Macron in China gelandet, bis 10. Jänner bleibt er in Peking, um mit seinem Kollegen Xi Jinping zu verhandeln. Als Geschenk, um die "freundschaftlichen Verbindungen" zu unterstreichen, will der französische Präsident seinem Gastgeber ein Pferd überreichen.

Der Wallach, der bis zum Herbst zur Republikanischen Garde Frankreichs gehörte, hört auf den Namen Vésuve de Brekka. Xi Jinping soll sich bei einem Paris-Besuch im Jahr 2014 ganz "fasziniert" von dem Gaul gezeigt haben. Außerdem wird Macron auf Mandarin "Makelong" genannt, was übersetzt "Das Pferd, das den Drachen besiegt" heißt.

Macron, der sein großzügiges Präsent "als Symbol unserer Freundschaft" via Twitter ankündigte, antwortet damit geschickt auf die chinesische "Panda-Diplomatie". Denn die Volksrepublik verleiht anderen Ländern regelmäßig Panda-Pärchen als Zeichen der Verbundenheit.

Ob sich der chinesische Staatschef über Vésuve de Brekka freut, bleibt abzuwarten. Aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntermaßen nicht ins Maul. (red)

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