Riesige Aufregung in Braunau: Ein Mädchen posierte auf einem Snapchat-Video mit einer geladenen Waffe unter dem Titel "Vorbereitung". Folge: Angst vor Amoklauf, Polizeieinsatz!
Das verstörende Video zeigte das Mädchen (16) offenbar mit einer geladenen Waffe.
Unter dem Titel "Vorbereitung" verschickte sie via "Snapchat" ein Video an mehrere Schüler einer anderen Schule, wie Alois Ebner, Sprecher der Staatsanwaltschaft Ried, im "Heute"-Gespräch einen Bericht der OÖN bestätigte.
Angst vor Amoklauf
Folge: Angst vor einem Amoklauf. "Die Schüler erstatteten Anzeige, daraufhin fuhr die Polizei sofort zur Wohnadresse des Mädchens".
„Das Mädchen wurde im Beisein der Eltern mit den Vorwürfen konfrontiert, zeigte sich geständig und gab an, dass sie das Video aus Spaß hochgeladen habe", sagt Ebner.
Waffenbesitzkarte
Die Schülerin sagte, sie habe das Video bereits im Sommer 2018 gemacht. Eine Durchsuchung vor Ort ergab, dass der Vater des Mädchens mehrere Waffen besitzt. Dafür hat er offenbar auch eine gültige Waffenbesitzkarte.
3.000 Schuss Munition gefunden
Es wurden acht Waffen mit 3.000 Schuss Munition gefunden. "Es ist definitiv klar, dass Waffe und Magazin aus dem Video jene des Vaters sind", so Ebner. Der Mann soll laut Polizei überwiegend Pistolen besitzen.
Waffenverbot
Allerdings: Der Schlüssel für den Waffenschrank war in einem für jedermann zugänglichen Schlüsselkästchen verwahrt. Gegen den Vater wurde deshalb ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
"Warum das Mädchen das Video erst jetzt verschickt hat, ist unklar", so Ebner im "Heute"-Gespräch. Bisher ist das Mädchen nie negativ aufgefallen, so Ebner weiter.
(cru/rep)