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Mädchen nach Gehirn-OP für Abschiebung verhaftet

Herzlos! Die US-Einwanderungsbehörde hat Mädchen (10) kurz nach ihrer Gehirn-Op in Abschiebehaft genommen. Das Kind hat keine Aufenthaltspapiere.

Heute Redaktion
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Rosa Maria ist schwer krank. Screenshot Twitter
Rosa Maria ist schwer krank. Screenshot Twitter
Bild: Screenshot

Rosa Maria Hernandez leidet unter zerebraler Lähmung, einer Krankheit, bei der die Entwicklung des Gehirns geschädigt ist, was die Bewegungen und die Muskelkontrolle beeinträchtigt.

Das Mädchen war 2010 von seiner Mutter illegal in den US-Bundesstaat gebracht worden, sie erhoffte sich dort eine bessere Behandlung für ihr schwer krankes Kind.

Bitter: Als Rosa Maria vergangene Woche per Krankenwagen ins Spital gebracht wurde, folgte dem Rettungswagen Beamte der Einwanderungsbehörde. Im Spital warteten die Beamten die Operation am Gehirn des Kindes ab, um es dann in Abschiebehaft zu nehmen.

Eltern und Kind sollen getrennt werden

Jetzt klagt die Bürgerrechtsorganisation ACLU an: "Ddem Mädchen werden durch die Trennung von seinen Eltern psychologische und emotionale Schäden zuzufügen. Die Bürgerrechtler drohten mit rechtlichen Schritten, sollte Rosa Maria nicht bis Dienstag wieder freikommen.

Die Eltern von Rosa Maria leben in Laredo an der Grenze zu Mexiko. US-Präsident Donald Trump verfolgt einen harten Kurs gegen illegal ins Land gereiste Einwanderer – er macht auch bei schwerkranken Kindern keine Ausnahme. (isa)