Mädchen schnuppern in "Giftküche" der MA39

Der 18. Wiener Töchtertag wurde auch im Chemielabor der MA39 gefeiert. v.l.n.r.: Melisa (13), Frauenstadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) und Patrycja (14) waren dabei.
Der 18. Wiener Töchtertag wurde auch im Chemielabor der MA39 gefeiert. v.l.n.r.: Melisa (13), Frauenstadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) und Patrycja (14) waren dabei.Bild: Denise Auer
Beim heutigen 18. Wiener Töchtertag können Mädchen zwischen 11 und 16 Jahre in Berufe abseits von Friseurin und Verkäuferin schnuppern. 180 Betriebe sind dabei.
Wie führt man ein chemisches Experiment durch? Wie programmiert man ein Computerspiel? Welche Geräte enthält ein Rettungswagen und wofür werden sie eingesetzt? Wie läuft die Sanierung eines Gemeindebaus ab? Welche Karrierewege sind Frauen in Führungspositionen gegangen und was lässt sich von ihnen lernen? Zur Beantwortung dieser und noch viel mehr Fragen öffnen am heutigen 18. Wiener Töchtertag rund 180 Wiener Unternehmen – und damit mehr als je zuvor – ihre Türen.

Workshops und Betriebsführungen stellen Berufe vor

Rund 2.800 Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren nutzen die Gelegenheit, in die Berufswelt hineinzuschnuppern. Initiatorin und Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) besuchte heute vier der insgesamt rund 180 Töchtertag-Unternehmen. In Workshops, Fragestunden und Betriebsführungen bekommen Mädchen einen Überblick darüber, welche technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Berufe ihnen in Wien offenstehen.

Berufe abseits von Rollenklischees

Viele Branchen bieten attraktive Einkommens- und Aufstiegschancen, sind aber derzeit noch Männerdomänen. "Viel zu häufig entscheiden sich Jugendliche für einen Beruf auf der Basis vorgefertigter, überholter Rollenbilder. Mit dem Wiener Töchtertag möchte ich dazu beitragen, dass Mädchen und junge Frauen die Vielfalt ihrer Möglichkeiten kennenlernen. Mädchen sollen wissen, dass ihnen alle Chancen offenstehen", erklärt Gaal.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Frauenstadträtin nützte die Gelegenheit und besuchte selbst vier Unternehmen, die am 18. Wiener Töchertag teilnehmen. Dazu zählte die ÖBB, der Arbeiter-Samariter-Bund, Wiener Wohnen und die Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien (MA 39).

Hier konnten die Mädchen in das Chemielabor schnuppern und erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten machen. (lok)

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

Nav-AccountCreated with Sketch. lok TimeCreated with Sketch.| Akt:
WienNewsWienStadt Wien

CommentCreated with Sketch.Kommentieren