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Mädchen vergewaltigt und getötet – Peiniger gefasst

Heute Redaktion
13.09.2021, 21:48

Die 7-jährige Zainab wurde entführt, vergewaltigt und getötet. Ihre Leiche wurde anschließend in einer Mülltonne gefunden. Nun wurde ihr Peiniger festgenommen.

Der Fall der kleinen Zainab sorgte Anfang des Jahres international für Schlagzeilen.

Wie "heute.at" bereits berichtete, wurde die 7-Jährige in der pakistanischen Stadt Kasur entführt. Nach knapp einer Woche wurde schließlich die Leiche des kleinen Mädchens gefunden. Sie lag in einer Mülltonne.

Ihr Peiniger hatte die 7-Jährige vergewaltigt und anschließend getötet. Danach warf er sie einfach weg. Als die Bewohner der Stadt Kasur von dem grausamen Fund erfuhren, ließen sie ihrem Zorn und ihrer Wut freien Lauf. Sie gingen auf die Straßen und versuchten die örtliche Polizeistation sowie ein Büro der Behörden zu stürmen.

Die Menschen forderten von der Polizei, dass sie den Täter finden müssen und er seine gerechte Strafe bekommt. Seitdem liefen die Ermittlungen auf Hochtouren.

DNA-Spuren auf Leiche gefunden

Und die Untersuchungen hatten Erfolg! Denn knapp drei Wochen nach dem Fund der toten Zainab wurde nun eine verdächtige Person festgenommen. Es handelt sich um den 24-jährigen Imran A., der ganz in der Nähe des kleinen Mädchens gewohnt hatte.

Die Polizisten stellten am Körper von Zainab DNA-Spuren sicher und verglichen diese mit ihrer Datenbank. Über 1.100 DNA-Proben wurden dabei miteinander verglichen. Bei der Überprüfung von Imran A. dann der Treffer: Die DNA stimmt überein.

Der 24-Jährige wurde umgehend festgenommen und auf die Dienststelle gebracht. Er soll die Tat bereits gestanden haben, erklärte Shahbaz Sharif, Chief Minister der Provinz Punjab, bei einer Pressekonferenz.

Imran A. ist Serientäter

Laut Aussage eines Polizisten soll es sich bei Imran A. aber sogar um einen Serientäter handeln. Er habe in seiner Einvernahme mehrere Morde gestanden. Mindestens sieben Mädchen soll er vergewaltigt und ermordet haben.

Imran A. wartet nun im Gefängnis auf seine Anklage. Sollte er schuldig gesprochen und verurteilt werden, wartet auf ihn die Todesstrafe. Doch geht es nach den Mitgliedern des Senats soll diese nicht in einem Gefängnis, sondern öffentlich vollstreckt werden.

Mit Todesstrafe "Exempel" statuieren

Der Senat hat dazu bereits einen Antrag vorgelegt. Personen, die Kinder entführt, vergewaltigt und ermordet haben, sollen in Zukunft in der Öffentlichkeit hingerichtet werden! Mit der Todesstrafe vor Publikum will der Senat ein "Exempel" statuieren und mögliche Nachahmer abschrecken. (wil)

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