Mäderl stirbt bei Ski-Ausflug

Sandra erliegt trotz Helms schweren Verletzungen noch auf der Piste, Ärzte können nichts mehr tun. Mutter (39) und Bruder (12) stehen unter schwerem Schock.

Es hätte ein unbeschwerter Osterferien-Ausflug unter wolkenlosem Himmel werden sollen, doch Dienstagmittag fand das Familien-Idyll auf der Höss nahe Hinterstoder (Bezirk Kirchdorf an der Krems) ein tragisches Ende: Sandra Ellinger (10) aus Asten (Bezirk Linz-Land) war oberhalb der Familienabfahrt auf einer Wellenpiste unterwegs, ihr Bruder Tobias fuhr voran. Als das Mädchen nach zehn Minuten nicht nachkam, begab sich die Familie auf die Suche nach der Schülerin. Mutter Petra fand ihre Tochter abseits der Piste, kopfüber im Schnee - tot.

Die Polizei rekonstruierte den Unfallhergang: Sandra dürfte zu schnell gewesen sein und hat die Kontrolle über ihre Ski verloren, erklärt der ermittelnde Beamter der Polizei-Inspektion Hinterstoder gegenüber Heute. Sie sei von der Wellenpiste rechts abgekommen und mit voller Wucht gegen einen Baum geprallt, anschließend im Schnee stecken geblieben. Dabei habe sie sich das Genick gebrochen. Auch der Helm, den Sandra trug, konnte ihr das Leben nicht retten. Die Familie alarmierte sofort die Einsatzkräfte, der Notarzt konnte jedoch nur noch Sandras Tod feststellen.

Die Familie steht unter schwerem Schock. Das Krisen-Interventionsteam des Roten Kreuzes kümmert sich seither um die Mutter und ihren Sohn. Der getrennt von der Familie lebende Vater war bei dem Unfall nicht vor Ort, er arbeitete zum Unglückszeitpunkt.

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