Madonna: Ein Drink mit Marine Le Pen

Bild: Instagram

Pop-Queen Madonna (56) kann auch nicht alles haben was sie will. Sie wollte mit Marine Le Pen, Chefin der rechtsextremen Partei Front National, einen trinken gehen und lud sie ein. Laut der Sängerin hätte man dabei gut über Menschenrechte reden können, doch Le Pen lehnte ab.

Pop-Queen (46), Chefin der rechtsextremen Partei Front National, einen trinken gehen und lud sie ein. Laut der Sängerin hätte man dabei gut über Menschenrechte reden können, doch Le Pen lehnte ab.

Sie sind komplett verschieden und doch gleich. Madonna und Marine Le Pen sind zwei Frauen, die gerne provozieren und keine Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein haben. Trotzdem können sie sich nicht riechen und müssen mit großen Differenzen kämpfen.

Trotz allem schlug Madonna im französischen Fernsehen Folgendes vor: "Ich denke, ich würde mich gerne mal mit Marine Le Pen zusammensetzen und einen Drink mit ihr nehmen." Die 56-Jährige überraschte damit am Montag alle während der Sendung "Le Grand Journal".

Als Erklärung gab sie an, dass sie verstehen wolle, woher Le Pens Ansichten kommen. "Auch von mir selbst haben die Menschen eine bestimmte Vorstellung, wer ich bin und wofür ich stehe", fügte Madonna noch hinzu.

Ablehnung

Obwohl die Künstlerin klar stellte, dass sie "keinen Krieg anfangen will" und nur "Frieden auf der Welt möchte", lehnte die Politikerin die Einladung über den französischen Sender "RTL" ab.

Vergangenheit der Provokation

Die Vorsitzende der ist nicht gut auf den Popstar zu sprechen.

Umgekehrt sieht es nicht anders aus: Madonna hat schon öfters ihre Meinung gegen die politischen Ansichten Le Pens offengelegt. Die Künstlerin ist davon überzeugt, dass man für freie Meinungsäußerung und Toleranz kämpfen muss.

Während eines Konzerts hat Madonna im Jahr 2012 einen Videoclip im Pariser Stade de France abgespielt. In diesem war Marine mit Hitlerbart und einem umgedrehten Hakenkreuz auf der Stirn zu sehen. Diese war natürlich alles andere als erfreut und verklagte die Sängerin sofort.

Das Video wurde kein zweites Mal gezeigt, aber die Queen of Pop lobte demonstrativ die Toleranz und Willkommenskultur in Frankreich, um der Vorsitzenden noch eines reinzuwürgen.

 

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